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Eschborn-Frankfurt - Der Klassiker unter den Radrennen

Verantwortlicher Autor: Dennis Deis Frankfurt/Main, 07.05.2018, 15:09 Uhr
Presse-Ressort von: Dennis Deis Bericht 4374x gelesen

Frankfurt/Main [ENA] Die Radprofis sorgten wieder einmal für einen spannenden 1. Mai und präsentierten sich beim letzten Frühjahrsklassiker in Bestform. Vor dem Übergang zur zweiten Saisonhälfte mit der altehrwürdigen Tour de France waren zum Radklassiker Eschborn-Frankfurt 21 Teams aus 13 Ländern gemeldet, womit ein hochkarätiges internationales Starterfeld auf die große Taunusrunde ging. Alexander Kristoff schrieb dabei Geschichte.

Der Norweger in Diensten des UAE Team Emirates gewann am Tag der Arbeit zum vierten Mal in Folge. Damit ist der 30jährige alleiniger Rekordhalter. Den Sieg bei seinem selbsternannten Lieblingsrennen musste sich Kristoff allerdings hart erarbeiten - war die Strecke durch den Taunus in diesem Jahr doch noch ein wenig anspruchsvoller als in den vergangenen Jahren schon und forderte die angetretenen Profis auf ihren 212,5 Kilometern mit insgesamt rund 3500 Höhenmetern.

Bei überwiegend freundlichem Wetter und Temperaturen von teils bis zu 15 Grad setzte sich 25 Kilometer nach dem Start eine siebenköpfige Ausreißertruppe ab, welche sich bis zu 4:40 Minuten vom Feld absetzte. Nach Überquerung des Feldberges, mit elf Kilometern längster Anstieg des Tages, nahm das Rennen an Fahrt auf. Im Verlauf der letzten 40 Kilometer erlangte das Feld Anschluss an die Spitzenreiter und holte schlußendlich rund drei Kilometer vor dem Ziel auch die letzten Ausreißer ein.

Auf der engen und winkligen Schlusspassage in der Frankfurter Innenstadt wurde Sieger Kristoff dann von seinem Team hervorragend in Position gebracht. Der Rekordsieger landete bei seiner ersten Teilnahme im Jahr 2012 auf dem sechsten Platz und stand danach bei jeder seiner Teilnahmen auf der obersten Stufe des Podiums. Doch auch der Norweger hatte seine liebe Not mit der neuen und laut dem Veranstalter selektiveren Streckenführung. Hiermit hat die seit dem Vorjahr im Kalender der UCI WorldTour verankerte Veranstaltung noch mehr Klassikercharakter bekommen.

Die 57. Auflage des ehemals als "Rund um den Henningerturm" bekannten Klassikers hat somit neuen Aufschwung erfahren und nicht zuletzt mit der veranstaltenden ASO (Amaury Sport Organisation) - ebenso Veranstalter der Tour de France - im Rücken scheint das Traditionsrennen sicherer im Sattel zu sitzen als noch einige Jahre zuvor. Es gilt als sicher, dass ide Taunusgipfel auch im nächsten Jahr von der Weltelite des Radsports erklommen werden.

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