Die Wahrheit über das Lügenmuseum: ein kulturelles Juwel
Radebeul [ENA] vor dem unbegreiflichen Aus Es gibt Orte, die entziehen sich jeder herkömmlichen Kategorisierung. Orte, die wie ein bunter, anarchischer Widerstand gegen die graue Uniformität des Alltags wirken. Das Lügenmuseum im sächsischen Radebeul ist genau ein solcher Ort. Doch während Besucher aus
aller Welt in den verwunschenen Räumen des historischen Gasthofs Serkowitz aus dem Staunen nicht herauskommen, spielt sich hinter den Kulissen ein Drama ab, das einem fassungslos macht. Eine Räumungsklage der Stadt Radebeul bedroht nun die Existenz dieser einzigartigen Institution – ein Vorgang, der nicht nur kulturpolitisch kurzsichtig, sondern schlichtweg beschämend ist. Wer das Lügenmuseum betritt, begibt sich auf eine Reise durch die Fantasie des Künstlers Reinhard Zabka, besser bekannt als Richard von Gigantikow. Es ist eine Wunderkammer der Moderne, ein Gesamtkunstwerk aus 17 Räumen, das Elemente zeitgenössischer Kunst mit romantischer Ironie und historischer Sammelwut verbindet.
Dass ein solches Refugium der Freiheit nun durch bürokratische Kälte und juristische Daumenschrauben zunichtegemacht werden soll, ist ein Schlag ins Gesicht der freien Kunstszene – und das nicht nur in Sachsen. Ein Unikat in der internationalen Museumslandschaft Man muss es deutlich schreiben: das Lügenmuseum ist kein lokales Kuriosum. Es ist ein international renommierter soziokultureller Ort. Mit über 90.000 Besuchern seit der Eröffnung im Jahr 2012 hat es bewiesen, dass es einen Nerv trifft. Zabka, ein ehemaliger DDR-Dissident und Zeitzeuge zweier Systeme, verhandelt hier Themen wie Transformation, Erinnerung, Manipulation und die menschliche Neigung zur Selbsttäuschung.
In einer Zeit, in der wir über „Fake News“ und die Erosion der Wahrheit diskutieren, ist dieses Museum relevanter denn je. Es ist ein begehbares Archiv der Nachwendezeit und ein Ort gelebter Demokratiebildung. Dass die Stadt Radebeul, die sich so gerne als „Kulturstadt“ schmückt, dieses Juwel nun vor die Tür setzen will, offenbart eine erschreckende Ignoranz gegenüber unkonventioneller Kunst. Wo bleibt der Stolz auf eine Institution, die Radebeul weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat? Stattdessen wird das Museum in städtischen Stellungnahmen oft wie ein bloßer „Duldungsfall“ behandelt, dem man gnädigerweise „Obdach gewährt“ habe.
Diese Wortwahl ist nicht nur herablassend, sie verkennt völlig die künstlerische und bildungspolitische Leistung, die hier in über 30.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit erbracht wurde. Der bittere Gang vor Gericht: ein Urteil mit Folgen! Die aktuelle Situation ist an Absurdität kaum zu überbieten. Nachdem die Stadt den unbefristeten Mietvertrag im Jahr 2024 ohne vorheriges Gespräch kündigte, folgte die Räumungsklage. Im November 2025 bestätigte das Landgericht Dresden das Urteil der Vorinstanz: Das Museum muss raus. Reinhard Zabka und sein Team kämpfen jedoch unermüdlich weiter. Sie fordern keine Privilegien, sondern schlichtweg eine lösungsorientierte Verhandlung auf Augenhöhe.
Besonders verärgernd ist die Tatsache, dass es durchaus Perspektiven gäbe. Es gibt Kaufinteressenten, die bereit wären, die Immobilie zu erwerben und das Museum langfristig zu sichern. Doch die Reaktion der Stadt? Hinhaltetaktik und Verzögerung. Es drängt sich der Eindruck auf, dass hier ein unbequemer, unangepasster Geist systematisch marginalisiert werden soll. Warum wird das Gespräch mit potenziellen Rettern nicht mit der gebotenen Dringlichkeit gesucht? Warum beharrt man auf einem rein verwaltungstechnischen Vorgehen, wenn das kulturelle Erbe einer ganzen Region auf dem Spiel steht? Ein Kampf um mehr als nur Räume: Reinhard Zabka kämpft nicht nur um Wände und Dächer.
Er kämpft um die Anerkennung eines Lebenswerks und um den Erhalt eines Modells für freie Kulturarbeit. Die Kündigung gefährdet nicht nur die 17 Ausstellungsräume, sondern auch rund 500.000 Euro an Fördermitteln, die der Trägerverein in den letzten Jahren mühsam eingeworben hat. Dieses Geld, diese Energie und diese internationale Strahlkraft drohen nun im Mahlwerk der städtischen Bürokratie zerrieben zu werden. Es ist unbegreiflich, wie eine Kommune ihre kulturpolitische Verantwortung so leichtfertig aufs Spiel setzen kann. Kunst, die politisch unkonventionell ist, benötigt Offenheit und einen weiten Horizont – keine Paragraphen-Reiterei. Wenn das Lügenmuseum tatsächlich weichen muss, verliert Radebeul sein Herzstück der freien Szene.
Es wäre ein Armutszeugnis für die kulturelle Glaubwürdigkeit der Stadt. Die Hoffnung stirbt zuletzt – aber sie braucht Unterstützung! Trotz der juristischen Rückschläge gibt es eine breite Welle der Solidarität. Petitionen mit Tausenden von Unterschriften zeigen, dass die Menschen verstanden haben, was hier auf dem Spiel steht. Das Lügenmuseum ist ein Ort der kritischen Selbstreflexion, ein Ort, der zum Nachdenken anregt und gleichzeitig zum Lachen bringt. Es ist eine Form der Erinnerungskultur, die performativ und widerständig ist – und genau deshalb unverzichtbar für eine offene Gesellschaft. Wir fordern die Verantwortlichen der Stadt Radebeul und insbesondere den Oberbürgermeister auf: nehmen Sie die Räumungsklage zurück!
Suchen Sie den Dialog mit den Kaufinteressenten und finden Sie eine dauerhafte Lösung - sei es durch Verkauf, Erbpacht oder eine gemeinwohlorientierte Trägerschaft. Zeigen Sie, dass Radebeul wirklich eine Kulturstadt ist, die Vielfalt schätzt und nicht nur das verwaltet, was bequem ist. Das Lügenmuseum darf nicht sterben. Denn die Wahrheit ist: ein Verlust dieses Ortes wäre eine Lüge an der eigenen kulturellen Identität Sachsens. Es ist Zeit, über dem Scheitern zu tanzen und gemeinsam eine Zukunft für dieses Wunderwerk zu bauen. Reinhard Zabka kämpft – und wir sollten an seiner Seite stehen. Die Tiefe der künstlerischen Vision: Richard von Gigantikow
Um die Tragweite des drohenden Verlusts zu verstehen, muss man tiefer in die Welt von Reinhard Zabka eintauchen. Als Richard von Gigantikow hat er ein Universum geschaffen, das weit über das hinausgeht, was man gemeinhin unter einem Museum versteht. Es ist ein lebendiger Organismus, eine ständige Performance, die den Besucher herausfordert, seine eigenen Gewissheiten zu hinterfragen. In den 17 Räumen des Gasthofs Serkowitz finden sich Objekte, die Geschichten erzählen – Geschichten von einer Welt, die sich ständig wandelt, von Träumen, die zerplatzen, und von der unbändigen Kraft der Fantasie. Zabka selbst ist ein Phänomen. Ein Künstler, der sich nie hat verbiegen lassen, weder in der DDR noch im vereinigten Deutschland.
Seine Unangepasstheit ist sein Markenzeichen, und genau diese Unangepasstheit scheint nun zum Problem zu werden. In einer Welt, die immer mehr nach Effizienz und Standardisierung strebt, wirkt das Lügenmuseum wie ein Fremdkörper. Doch genau diese Fremdkörper sind es, die eine Gesellschaft lebendig halten. Sie sind die Sandkörner im Getriebe, die uns zwingen, innezuhalten und nachzudenken. Die soziokulturelle Bedeutung: mehr als nur Kunst! Das Lügenmuseum ist auch ein wichtiger soziokultureller Ankerpunkt in der Region. Es ist ein Ort der Begegnung, an dem Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenkommen. Hier wird nicht nur Kunst konsumiert, hier wird diskutiert, gelacht und gestritten.
Der Trägerverein leistet eine Arbeit, die weit über das museale Kerngeschäft hinausgeht. Es geht um kulturelle Bildung, um Inklusion und um die Förderung junger Talente. All diese wertvollen Strukturen drohen nun durch die Räumungsklage zerschlagen zu werden. Man fragt sich unwillkürlich: Was soll an die Stelle des Lügenmuseums treten? Ein weiterer gesichtsloser Bürokomplex? Ein schickes Hotel, das die Geschichte des Ortes wegatmet? Die Stadt Radebeul scheint bereit zu sein, ein Stück ihrer Seele zu verkaufen, um kurzfristige Verwaltungsziele zu erreichen. Doch Kultur lässt sich nicht einfach verpflanzen oder neu erschaffen. Sie wächst über Jahrzehnte, sie braucht Wurzeln und einen Nährboden.
Das Lügenmuseum hat diese Wurzeln in Radebeul geschlagen, und es wäre ein Akt kultureller Barbarei, diese Wurzeln nun gewaltsam zu kappen. Ein Appell an die Vernunft und das Herz: es ist noch nicht zu spät. Auch wenn die juristischen Fronten verhärtet scheinen, gibt es immer einen Weg für den Dialog. Wir appellieren an die Vernunft der Verantwortlichen in Radebeul. Setzen Sie sich mit Reinhard Zabka und den potenziellen Investoren an einen Tisch. Suchen Sie nach einer Lösung, die den Erhalt des Museums sichert und gleichzeitig die berechtigten Interessen der Stadt berücksichtigt. Es geht hier nicht um einen Sieg vor Gericht, es geht um die Zukunft eines einzigartigen Kulturguts. Die internationale Gemeinschaft blickt auf Radebeul.
Künstler, Kuratoren und Kulturinteressierte aus aller Welt verfolgen den Prozess mit Sorge. Ein Aus für das Lügenmuseum wäre ein fatales Signal für die freie Kunstszene in ganz Deutschland. Es würde zeigen, dass unkonventionelle Kunst keinen Platz mehr hat, wenn sie den Interessen der Verwaltung im Weg steht. Das darf nicht passieren. Wir müssen alles tun, um dieses Wunderwerk zu retten. Hinter den juristischen Auseinandersetzungen verbirgt sich eine bittere Wahrheit: die Stadt Radebeul scheint den Wert des Lügenmuseums systematisch zu unterschätzen. In offiziellen Dokumenten wird oft von „Gebäudeschäden“ und „untragbaren Sanierungskosten“ gesprochen.
Doch wer hat den Verfall des historischen Gasthofs Serkowitz über Jahre hinweg zugelassen? Das Museum hat immer wieder Konzepte zur Sanierung und zum Erhalt vorgelegt, die jedoch konsequent ignoriert wurden. Es ist ein klassisches Beispiel dafür, wie ein kulturelles Provisorium durch mangelnde Unterstützung in eine Sackgasse manövriert wird. Der Vorwurf, die Bemühungen seien allein an Reinhard Zabka gescheitert, ist eine bequeme Ausrede. Es braucht zwei Seiten für einen erfolgreichen Dialog, und die Stadt hat diesen Dialog über Jahre hinweg verweigert. Stattdessen wurde auf Zeit gespielt, in der Hoffnung, dass sich das Problem von selbst erledigt. Doch Zabka ist kein Mensch, der so einfach aufgibt.
Sein Kampfgeist ist legendär, und er wird getragen von einer Gemeinschaft, die den Wert seiner Arbeit erkennt. Ein Ort der Freiheit in unsicheren Zeiten: gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spannungen sind Orte wie das Lügenmuseum unverzichtbar. Sie bieten einen Raum für Reflexion und für das Spiel mit der Wahrheit. Sie fordern uns heraus, unsere eigenen Vorurteile zu hinterfragen und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Wenn wir solche Orte verlieren, verlieren wir ein Stück unserer Freiheit. Das Lügenmuseum ist ein Bollwerk gegen die Einfalt und ein Plädoyer für die Vielfalt des Denkens. Die Kündigung des Mietvertrags ohne vorheriges Gespräch ist ein Akt der Respektlosigkeit gegenüber einem Künstler,
der sein Leben der Kultur gewidmet hat. Es zeigt ein tiefes Misstrauen gegenüber der freien Szene und ein Unverständnis für die Bedürfnisse unabhängiger Kulturakteure. Radebeul hat die Chance, hier ein Zeichen zu setzen – ein Zeichen für Offenheit, für Toleranz und für den Schutz kultureller Vielfalt. Fazit: Ein Plädoyer für die Zukunft: das Lügenmuseum in Radebeul ist ein Geschenk an uns alle. Es erinnert uns daran, dass die Welt mehr ist als nur Zahlen, Daten und Fakten. Es feiert die Kraft der Illusion und die Schönheit des Unvollkommenen. Reinhard Zabka hat uns einen Ort geschenkt, an dem wir wieder Kind sein dürfen, an dem wir staunen und zweifeln können. Diesen Ort zu zerstören, wäre ein unverzeihlicher Fehler.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür kämpfen, dass die Lichter im Gasthof Serkowitz nicht ausgehen. Lassen Sie uns dafür sorgen, dass Richard von Gigantikow weiterhin seine Geschichten erzählen kann. Denn am Ende ist die größte Lüge von allen die Behauptung, dass wir auf Orte wie das Lügenmuseum verzichten könnten. Die Wahrheit ist: wir brauchen sie mehr denn je. Es ist Zeit für eine Wende in Radebeul – weg von der Konfrontation, hin zur Kooperation. Für das Lügenmuseum, für die Kunst und für uns alle.
Hier betreten die Besucherinnen und Besucher eines der außergewöhnlichsten Museen Deutschlands und ist ein bedeutender Ort für soziokulturelle Bildung und künstlerische Freiheit. Mit seiner internationalen Ausstrahlung und seinem unkonventionellen Ansatz ist es ein unverzichtbarer Bestandteil der sächsischen Kulturlandschaft. Ein Ort der Freiheit in unsicheren Zeiten: gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spannungen sind Orte wie das Lügenmuseum unverzichtbar. Sie bieten einen Raum für Reflexion und für das Spiel mit der Wahrheit. Sie fordern uns heraus, unsere eigenen Vorurteile zu hinterfragen und die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Wenn wir solche Orte verlieren, verlieren wir ein Stück unserer Freiheit. Das Lügenmuseum ist ein Bollwerk gegen die Einfalt und ein Plädoyer für die Vielfalt des Denkens. Die Kündigung des Mietvertrags ohne vorheriges Gespräch ist ein Akt der Respektlosigkeit gegenüber einem Künstler, der sein Leben der Kultur gewidmet hat. Es zeigt ein tiefes Misstrauen gegenüber der freien Szene und ein Unverständnis für die Bedürfnisse unabhängiger Kulturakteure. Radebeul hat die Chance, hier ein Zeichen zu setzen – ein Zeichen für Offenheit, für Toleranz und für den Schutz kultureller Vielfalt. Fazit: Ein Plädoyer für die Zukunft Das Lügenmuseum in Radebeul ist ein Geschenk an uns alle.
Es erinnert uns daran, dass die Welt weitaus mehr besteht als aus nur Zahlen, Daten und Fakten. Es feiert die Kraft der Illusion und die Schönheit des Unvollkommenen. Reinhard Zabka hat uns einen Ort geschenkt, an dem wir wieder Kind sein dürfen, an dem wir staunen und zweifeln können. Diesen Ort zu zerstören, wäre ein unverzeihlicher Fehler. Lassen Sie uns gemeinsam dafür kämpfen, dass die Lichter im Gasthof Serkowitz nicht ausgehen. Lassen Sie uns dafür sorgen, dass Richard von Gigantikow weiterhin seine Geschichten erzählen kann. Denn am Ende ist die größte Lüge von allen die Behauptung, dass wir auf Orte wie das Lügenmuseum verzichten könnten. Die Wahrheit ist: Wir brauchen sie mehr denn je.
Es ist Zeit für eine Wende in Radebeul – weg von der Konfrontation, hin zur Kooperation. Für das Lügenmuseum, für die Kunst und für uns alle. Über das Lügenmuseum Radebeul: das Lügenmuseum befindet sich im historischen Gasthof Serkowitz in Radebeul. Gegründet vom Künstler Reinhard Zabka, beherbergt es eine einzigartige Sammlung von Kunstobjekten und Installationen, die sich mit Illusionen, Wahrheiten und der menschlichen Fantasie auseinandersetzen. Es gilt als eines der außergewöhnlichsten Museen Deutschlands und ist ein bedeutender Ort für soziokulturelle Bildung und künstlerische Freiheit. Mit seiner internationalen Ausstrahlung und seinem unkonventionellen Ansatz ist es ein unverzichtbarer Bestandteil der sächsischen Kulturlandschaft.




















































